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Unwetter: Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller

Wenn das Wetter verrückt spielt können wir uns auf unruhige Stunden gefasst machen. Denn wenn Sturm, Gewitter oder Starkregen aufkommen, sind meist eine Vielzahl von unwetterbedingten Einsätzen nicht weit. Durch den Klimawandel nimmt die Bedrohung von Wetterextremen auch bei uns zu. Doch nicht nur die Feuerwehr muss mit den Einsätzen fertig werden, auch sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sollten entsprechend vernünftig bei einer extremen Wetterlage agieren.

Wann die Feuerwehr alarmieren?
Bei einem schweren Unwetter gegen schlagartig eine Vielzahl an Notrufen bei der Polizei ein. Wir stellen aber sehr oft fest, dass ein Eingreifen möglich ist, oder der Hilferuf schlicht übertrieben war.
Das Auspumpen eines Kellers ist oft gar nicht möglich, weil wir erst ab einen Wasserstand von ca. 10cm unsre Tauchpumpe ansetzen können. Darunter müssen Sie leider selbst zu Eimer und Lappen greifen.
Überlegen Sie bitte deshalb unbedingt vor dem Wählen des Notrufes, ob es auch ein Notfall ist. Ist ihr Haus abgedeckt und die Schindeln fliegen auf die Straße etwa, wählen Sie natürlich sofort die 112. Genauso wie z.b. bei drohendem Umsturz eines Baumes, etc.

Eine Alternative ist hier: Rufen Sie nicht bei der Polizei an, sondern wägen Sie vorher ab: Ist es ein Notfall oder nicht? Unser Vorschlag: Rufen Sie uns direkt an! Wir können so z.B. einen Termin vereinbaren, oder Ihnen am Telefon weiterhelfen.

Einige Tipps bei Unwetter:
Bei Eindringen von erheblichen Wassermengen stellen Sie bitte den Strom ab!

Im Fall von abgerissenen Ästen gilt: Können Sie den Ast vielleicht selbst gefahrlos von der Straße ziehen? Der Einsatz der Feuerwehr ist nur dann erforderlich, wenn erheblicher Kraft- oder Maschinenaufwand zur Beseitigung des Hindernisses notwendig ist. Reinigungsarbeiten von kleinem Geäst sind nicht unsere Aufgabe. Bitte sichern Sie eventuelle Gefahrenstellen bis zum Eintreffen der Feuerwehr ab, (Warnblinker, Warndreieck) wenn Sie uns zu einem Baum o.ä. auf der Straße gerufen haben.

Umgestürzte Bäume werden von der Feuerwehr nur dann entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr, Sachwerte oder Personen besteht. Zum Beispiel, wenn die Bäume auf Straßen oder Häuser gekippt sind, oder zu kippen drohen. Die Feuerwehr greift nicht ein, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind - es sei denn, es liegt dadurch eine Gefährdungslage vor. Ansonsten ist das ein Fall für den Gärtner - und hat sicherlich auch etwas Zeit. Bedenken Sie: auch Einsätze zur Beseitigung von Sturmschäden, die keine Gefährdung darstellen, sind u.U. gebührenpflichtig.